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Baustaub ist gefährlich – aber kontrollierbar

01.09.2026
Baustaub
Lesedauer: < 5 Minuten
Trends auf der Baustelle

Staub ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Besonders Feinstaub kann langfristige Folgen wie Asthma oder Staublunge verursachen. Deshalb sollten Sie Ihre Mitarbeitenden wirksam vor Staubbelastung schützen. Das dient nicht nur der Gesundheit Ihres Teams, sondern unterstützt auch den Unternehmenserfolg. Weniger Belastungen am Arbeitsplatz bedeuten mehr Sicherheit, höhere Produktivität und geringere Ausfallzeiten.

Welche Arten von Baustaub gibt es?

Im Bauwesen sind vor allem Quarzfeinstaub, Holzstaub und Asbeststaub in der Luft. Sie können Ihren Mitarbeitern gefährlich werden, wenn sie eingeatmet werden. Denn diese Stäube wirken karzinogen und können diverse Krebsarten in Lunge, Nase und Nebenhöhlen auslösen.

Quarzstaub

Quarzstaub (kristallines Silikat) tritt beim Bohren, Schneiden und Meißeln in Beton, Ziegeln, Fliesen und Sandstein auf – also bei beinahe jeder Anwendung und jedem gängigen Material auf Ihren Baustellen, unabhängig von der Branche. Quarzstaub ist besonders gefährlich und in den allermeisten Fällen der Auslöser einer Staublunge oder Silikose.

Holzstaub

Holzstaub entsteht beim Sägen, Fräsen, Bohren und Schleifen von Holz. Im Baugewerbe betrifft Holzstaub hauptsächlich den Trocken- & Holzbau und wird häufig unterschätzt. Dabei können Holz- und Hartholzstäube, besonders von Buchen- oder Eichenholz, Erkrankungen wie Krebs in der Nase und den Nebenhöhlen und auch die Staublunge verursachen.

Asbeststaub

Asbeststaub ist hauptsächlich bei Renovierungsarbeiten in Räumen ein Problem und ist ein besonders gesundheitsschädlicher Staub, da er eine Asbestose hervorrufen kann. Diese Krankheit weist ähnliche Symptome wie die Silikose auf und kann zu einer Krebserkrankung der Lunge führen. Zwar ist Asbest seit 2005 verboten, aber laut einer Expertenuntersuchung des VDI sind in ca. 25 % aller Bestandsgebäude von vor 1995 asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und/oder Fliesenkleber festzustellen.

Staubabsaugvorrichtungen – Staubschutz auf der Baustelle mit Hilti

Unsere Produktlösungen für nahezu staubfreies Arbeiten

TE DRS 4/6 Staubabsaugung

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Integrierte Staubabsaugung zur komfortablen Erfassung von Staub beim Bohren oder Meißeln mit Akku-Bohrhämmern TE 4-22 und TE 6-22
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Staubabsaugvorrichtung TE DRS-M

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Eingebaute Absaugung zur komfortablen Stauberfassung
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Staubfänger DCD

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Staubfänger zum bequemen Bohren über Kopf
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Staubabsaugung für Stichsäge SJD 6 DRS

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Integrierte Staubabsaugvorrichtung für die Akku-Stichsäge SJD 6-22
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TE DRS-C Staubabsaugvorrichtung

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Staubabsaugvorrichtung für SDS Plus
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Staubabsaugvorrichtung TE DRS-Y

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Staubabsaugungssystem für Bohr- und Meißelarbeiten in Beton mit Hilti SDS Max (TE-Y) Bohrhämmern
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Staubabsaugvorrichtung TE DRS-D

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Staubabsaugungssystem für Beton- und Mauerwerkbohrungen mit allen Bohrhämmern
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Staubabsaugvorrichtung TE DRS-B

Staubabsaugvorrichtung TE DRS-B

Staubabsaugungssystem für Meißelarbeiten in Beton mit Hilti SDS Max (TE-Y) und TE-S Bohrhämmern
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Staubschutz-Methoden zur Vermeidung von Baustaub

Staubarme Arbeitsverfahren

Reduzieren Sie die Staubentwicklung durch die Anwendung staubarmer Arbeitsverfahren, wie Nass- oder Feuchtbearbeitung beim Bohren, Schneiden und Schlitzen. Außerdem sollten Sie versuchen, Staub mit Wasser zu binden.

Reduzierung der Staubbelastung

Fördern Sie den Staubschutz und reduzieren die Staubbelastung am Arbeitsplatz, indem Sie, wo immer möglich, staubarme Stoffe und Produkte verwenden. Dazu gehören beispielsweise Mörtel-Pellets, Transportbeton und Fertigputz.

Reinigung der Anwendungsbereiche

Reinigen Sie Ihre Anwendungsbereiche regelmäßig von Schmutz und gefährlichem Staub, lüften Sie und halten Ihre Arbeitskleidung und Oberflächen sauber. Nutzen Sie Baustaubsauger, damit weniger Baustaub eingeatmet wird.

Effektives Staubmanagement

Prüfen Sie für ein effektives Staubmanagement in regelmäßigen Abständen die Leistung Ihrer Bausauger. Tauschen Sie Filter bei Bedarf rechtzeitig aus und prüfen, ob die Leistungsklasse des Saugers dem jeweiligen Staubaufkommen und der Staubklasse angemessen ist.

Persönliche Staubschutzmaßnahmen

Persönliche Staubschutzmaßnahmen sind außerordentlich wichtig, das gilt insbesondere für die Staubmaske. Wenn bei einer Anwendung viel Staubbelastung auftritt, ist das eine Selbstverständlichkeit. Aber auch bei Anwendungen, die vermeintlich weniger staubintensiv sind, sollten Sie zumindest eine Staubmaske tragen.

Abgestimmte Systeme

Nutzen Sie möglichst aufeinander abgestimmte Systeme aus Arbeitsgerät und Staubabsaugung, um die Staubentwicklung auf der Baustelle bereits bei der Entstehung abzufangen.

Das richtige Gerät nutzen

Nutzen Sie das richtige Gerät für jede Anwendung, um Baustaub zu vermeiden. Jede staubige Anwendung kann auf unterschiedliche Weise erledigt werden. Ein Beispiel dafür ist die Direktbefestigung anstelle von Befestigungslösungen mit Bohranwendungen.

Anwendungsmethode SafeSet

Die Anwendungsmethode SafeSet steht im Bereich Chemische Verankerungen und nachträgliche Bewehrungen für höchste Sicherheit in Bezug auf die Lastwerte. Außerdem sieht SafeSet die Verwendung eines Hohlbohrers vor, der den entstehenden Baustaub direkt absaugt.

Informationen, die sich lohnen

Baustaub ist für die Gesundheit gefährlich, aber auch für Ihr Unternehmen. Neben Atemwegserkrankungen, Allergien und chronischen, teils unheilbaren Krankheiten, kann Baustaub unter anderem den Verschleiß Ihrer Geräte beschleunigen, was negative wirtschaftliche Folgen nach sich zieht. Deswegen ist Staubschutz auf der Baustelle zentral für Ihre Gesundheit und Arbeitssicherheit.

Wenn Sie Feinstaub, wie Beton- oder Holzstaub, eingeatmet haben, macht sich das nicht unbedingt direkt bemerkbar. Gerade bei der Silikose können Sie jahrelang beschwerdefrei sein, obwohl Sie viele Feinstaubpartikel aus der Luft eingeatmet haben. Erst nach Jahren entwickeln Sie dann unter Umständen einen bleibenden Husten oder Atemnot, die sich bei körperlicher Belastung zeigen. Daher ist es besonders wichtig, die Staubbelastung auf der Baustelle zu messen, um Gefahren rechtzeitig zu bemerken und geeignete Staubschutzmaßnahmen zu ergreifen.

Wenden Sie sich an die für das Staubmanagement Verantwortlichen in Ihrem Unternehmen, damit die Staubentwicklung auf Ihrer Baustelle vermieden und der Staubschutz erhöht werden kann. Wenn bereits Staubschutz-Maßnahmen bestehen, unterstützen Sie deren Umsetzung aktiv.

Eine Silikose, auch als Staublunge bekannt, ist die häufigste aller Berufskrankheiten. Das Tückische: Oft wird die Erkrankung erst nach Jahren erkannt. Außerdem ist sie nicht heilbar und kann nur bei einer frühen Diagnose auf einem stabilen Stand gehalten werden. Deshalb ist Prävention hier besonders wichtig! Doch wie entsteht eine Staublunge überhaupt?

Eine chronische Silikose entsteht durch die übermäßige Belastung mit Siliziumdioxid-Partikeln (Quarzstaub), die in Feinstaub vorkommen. Diese Partikel können sehr gefährlich sein, weil sie tief in die Lunge eindringen und sich in den Lungenbläschen (Alveolen) absetzen. Mit der Zeit entsteht so Narbengewebe, das beim Einatmen die Aufnahme von Sauerstoff behindert. Außerdem wird durch die chronische Lungenbelastung wird auch die Herzleistung beeinträchtigt. Gelangt der Feinstaub über die Alveolen in den Blutkreislauf, erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle.

Während für Mitarbeitende eine geeignete Schutzkleidung und Schutzausrüstung essenziell sind, können Sie mit effektiven Staubabsaugungen und Baustaubsaugern die Staubbelastung bereits während der Arbeit reduzieren.

Um Baustaub nicht einzuatmen, sind Schutzmasken auf Baustellen ein absolutes Muss. Während FFP1-Masken nur vor groben Partikeln schützen, ist die Filterleistung von FFP2-Masken bereits deutlich stärker. Sie eignen sich zum Beispiel bei Abbrucharbeiten und beinhalten auch ein Ausatemventil, was das Ausatmen durch die Staubmaske erheblich erleichtert. FFP3-Masken bieten die höchste Schutzstufe vor Staub und schützen dank ihrer hohen Filterleistung vor Schimmel und Asbest.

Wenn Sie effektive Absaugungssysteme verwenden und nur eine geringe Staubbelastung am Arbeitsplatz zu erwarten ist, reduziert sich der Aufwand für Vor- und Nachbereitung der Baustelle enorm. Der Baustellenbereich muss vor Beginn nicht mehr vollständig ausgeräumt oder abgedeckt werden. Außerdem entfällt die zeitaufwendige Reinigung von Wänden, Oberflächen und Böden nach der Arbeit – Ihre Kunden, und Ihr Team, werden es Ihnen danken.

Mit effektiven Entstaubungssystemen können Sie eine um bis zu 60 % höhere Lebensdauer Ihrer Geräte erzielen, was eine um bis zu 20 % höhere Geräteleistung zur Folge hat. Wenn sich weniger Staub in Ihren Geräten absetzt, müssen diese seltener gereinigt und gewartet werden. Wenn Sie zudem vermeiden können, dass Ihre Geräte wegen Überhitzung, Verschleiß oder Blockierung ausfallen, sparen Sie sich Reparaturkosten und Wartezeit.

Damit Ihre Mitarbeitenden auf die Gefahren von Baustaub aufmerksam werden, Schutzmaßnahmen kennenlernen und praktische Tipps für staubfreies Arbeiten bekommen, bieten wir Schulungen sowie ein E-Learning zum Thema Staubschutz an.

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