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Mit Hilti planen: Vorschriften beim Brandschutz

EU-Verordnungen und Gesetze für feuerwiderstandsfähige Installationen

Hilti modular support system MQ HDG for medium-heavy duty applications

Installationen müssen bei einem Gebäudebrand ausreichend lange dem Feuer widerstehen. Das kann Menschenleben retten. Hilti Systemlösungen erfüllen deshalb nicht nur rechnerisch alle geltenden Vorschriften. In den Hilti Laboren haben wir unterschiedlichste Systemkombinationen in umfangreichen und anspruchsvollen Tests unter Brandeinwirkung erfolgreich getestet.

Im Brandfall ist vor allem die Struktur einer Installationslösung entscheidend dafür, ob zum Beispiel die abgehängte Decke lange genug dem Feuer widersteht. Die Sicherstellung der Feuerwiderstandsfähigkeit ist daher bereits ab der ersten Planungsphase bei jedem Projekt grundlegend.

Brandschutzbestimmungen geben die Mindestanforderungen für den Brandschutz vor. Sie orientieren sich dabei unter anderem an einzelnen Gebäudeklassen: vom Wohnhaus bis zu Bürokomplexen und Industrieanlagen. Um die jeweiligen Brandschutzbestimmungen einzuhalten, müssen Sie sowohl die europaweit geltenden Verordnungen als auch länderspezifische Regelungen beachten.

Nutzen Sie das Wissen der Hilti Ingenieure: Wir planen mit Ihnen gemeinsam die Installationen. Unsere Lösungen erfüllen alle örtlich geltenden Vorschriften. Damit bieten wir ein Höchstmaß an Sicherheit.

 

Installationssysteme in Flucht- und Rettungswegen sicher planen und ausführen

Hilti fire protection support system

Im Brandfall retten sie Leben: Flucht- und Rettungswege müssen so gestaltet sein, dass möglichst allen Menschen im Gebäude genug Zeit bleibt, nach draußen zu flüchten. Die österreichischen und europäischen Brandschutzvorschriften geben dafür die erforderlichen Mindeststandards vor.

Richtlinie MA 37-15003-2015 und Richtlinie OIB 2.3 werden in Österreich angewendet. 

Als wichtige Grundsätze gelten dabei: 

• Die Richtlinie 37-15003-2015 gilt für alle Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, deren Betrieb einer behördlichen Aufsicht gemäß landesgesetzlicher Bestimmungen untersteht. 

Beim Bemessen vor Rohrbefestigungen in abgehängten Decken müssen eine Reihe von Vorgaben beachtet werden.

„Werden in Gängen andere als für die angrenzenden Aufenthaltsräume notwendige Installationen aus brennbaren Materialien geführt, sind die abgehängten Decken in EI 30 (a↔b) und A2 herzustellen.“

• Die Richtlinie 2.3 des OIB (Österreichisches Institut für Bautechnik) regelt den Brandschutz für Gebäude mit einem Höhenunterschied der Fluchtwege von mehr als 22 Metern.

„Werden in Gängen außerhalb von Wohnungen oberhalb von abgehängten Decken Leitungen bzw. Kabel nicht unter Putz verlegt oder nicht mit einer Bekleidung gleichwertig geschützt, müssen die abgehängten Decken dicht schließen und bei einer aus den Leitungen und Kabel resultierenden Brandbelastung von mehr als 25 MJ/m² überdies EI 30 (a→b) entsprechen. Dies gilt nicht bei Vorhandensein einer geeigneten Löschanlage.“

Wichtige EU Normen

EU-Normen EN 13501 und EN 1366-1: 2104: Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu Ihrem Brandverhalten und Feuerwiderstandsprüfungen für Installationen

Die europaweit harmonisierten Normen legen die grundlegenden Regeln für die feuerbeständige Konstruktion von Lüftungskanälen und den Rauchschutz fest.

Wichtig: Für Lüftungsanlagen gilt in Österreich folgende nationaler Norm.

ÖNORM H 6029: Lüftungstechnische Anlagen, Brandrauchverdünnungs-Anlagen (BRV-Anlagen)

Die Eignung der Aufhängung ist durch ein Gutachten einer akkreditierten Prüfstelle oder eines Sachverständigen nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung ist bei Einhaltung der nachstehenden Voraussetzungen entbehrlich:

  • Die Abhänger dürfen einen Abstand von höchstens 1,5 m aufweisen und sind aus Stahl herzustellen.
  • Sie sind so zu dimensionieren, dass die rechnerische Spannung nicht größer als 6 N/mm2 ist.
  • Die Abhänger müssen mit Metall-Spreizdübeln (mindestens M8) befestigt werden
  • Die Dübel müssen doppelt so tief wie im Normalfall gefordert, mindestens jedoch 6 cm tief, eingebaut werden. Die rechnerische Zugbelastung je Dübel darf 500 N nicht übersteigen.
    Hinweis: Hilti hat für sämtliche relevante Dübeltypen entsprechende ETA Zulassungen für den Feuerwiderstand (> Zur Dübeltechnik)

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