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Wie wird die Querkraftübertragung zwischen Alt- und Neubeton bemessen – und was ist bei nachträglich eingemörtelten Stäben besonders zu beachten?

Veröffentlicht von jankjelabout 2 hours ago
Wie wird die Querkraftübertragung zwischen Alt- und Neubeton bemessen – und was ist bei nachträglich eingemörtelten Stäben besonders zu beachten?

Wie wird die Querkraftübertragung zwischen Alt- und Neubeton bemessen – und was ist bei nachträglich eingemörtelten Stäben besonders zu beachten?

Schubfuge,Querkraftübertragung,Querkraft bei Bewehrungsanschlüssen

1 Antwort
Veröffentlicht von jankjelabout 2 hours ago

Querkräfte dürfen nicht über die eingemörtelten Bewehrungsstäbe selbst übertragen werden. Die Schubübertragung erfolgt ausschließlich über den tragenden Betonquerschnitt – konkret über die raue oder verzahnte Kontaktfuge zwischen Alt- und Neubeton.
Ein gesonderter rechnerischer Nachweis der Schubfuge ist zwingend erforderlich, da die Fugenausbildung das monolithische Tragverhalten unterbricht.
Je nach Lage der Fuge und Beanspruchung gelten in Deutschland drei anerkannte Nachweisverfahren (gemäß EN 1992-1-1 und NA DE):

  • e_d/h ≥ 3,5, ohne Querkraftbewehrung → Abschnitt 6.2.2
  • e_d/h ≥ 3,5, mit Querkraftbewehrung → Abschnitt 6.2.3
  • e_d/h < 3,5, z. B. bei Druckbeanspruchung → Abschnitt 6.2.5
  • Hilti liefert hierzu technische Hinweise, Details zur Fugenausbildung sowie Anwendungshilfen in PROFIS Engineering und den technischen Handbüchern.


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