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Toleranzgrenzen des nachträglich installierten Ankerbolzenlochs

Veröffentlicht von Sturm Johannalmost 3 years ago
Toleranzgrenzen des nachträglich installierten Ankerbolzenlochs

Hallo,

Ich schreibe an aks bezüglich der Toleranz eines Lochs in nachträglich installierten Ankerbolzen. Ich meine, wie viel Abweichung vom angegebenen Nennlochdurchmesser in den chemischen Verankerungssystemen akzeptabel ist. Ich frage wegen Bedenken hinsichtlich der Bindungsstärke.

Beispielsweise sollen wir für ein Verankerungssystem, das im Folgenden detailliert beschrieben wird, ein Loch mit einem Durchmesser von 0,75 Zoll (19,05 mm) bohren. Ist es in diesem Fall möglich, einen 20-mm-Bohrer mit metrischem Durchmesser zu verwenden? Ansonsten kommt es zu Problemen mit der Verbindungsfestigkeit.

Das Ankersystem ist: HIT-HY 200 V3 + HAS-V-36 (ASTM F1554 Gr.36) 5/8"

Danke im Vorhinein für ihre Antwort

Toleranz,Ankerbolzenlöcher

2 Antworten
Veröffentlicht von Hilti Ingenieurberatungalmost 3 years ago

Sehr geehrter Herr Sturm,

vielen Dank für Ihre Frage!

Über Toleranzen in der Bohrlochgröße können wir leider keine Aussage treffen. Von uns werden immer die Montagevorgaben in der entsprechenden ETA-Zulassung empfohlen. Die von Ihnen angegebene Ankerstange entspricht nach Umrechnung des Zollgewinde-Durchmessers am ehesten einer Ankerstange von unserem Portfolio mit einem Durchmesser 16mm. Für diesen Durchmesser empfehlen wir gemäß der technischen Daten einen Bohrdurchmesser von 18mm.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne hier oder unter der E-Mail-Adresse at-technik@hilti.com an uns.
Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unsere besonderen Bedingungen der Hilti Austria GmbH für die technische Beratung Anwendung. 

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Hilti Ingenieurberatung

chemische Dübel,Bohrlochgröße

1 comment on this reply
Veröffentlicht von Sturm Johannalmost 3 years ago
Danke für Ihre schnelle Antwort, Das Problem ist, dass das Projekt in Amerika liegt und wir Schwierigkeiten haben, dort metrische Bohrer zu finden. In dem Verankerungssystem, das ich in meinem vorherigen Beitrag erwähnt habe, benötigen wir ein Loch von 0,75 Zoll (19,05 mm), und Sie haben angemerkt, dass es für die Verwendung eines metrischen 18-mm-Bohrers geeignet ist. Bedeutet Ihre Antwort, dass wir dies bei der Verwendung eines Bohrers dieser Größe tun werden? am Ende ein übergroßes Loch mit einem Durchmesser von ca. 0,75 Zoll haben? Wenn ja, ist die Verwendung eines 0,75-Zoll-Bohrers verboten? Können wir einen Bohrer verwenden, dessen Nenndurchmesser die vorgesehene Lochgröße ist? Ich warte auf Ihr wertvolles Feedback

Veröffentlicht von Hilti Ingenieurberatungalmost 3 years ago

Sehr geehrter Herr Sturm,

Für Befestigungen in der USA sind die dort gültigen Zulassungen und Richtlinien zu befolgen. Hier in Europa wäre eine Ankerstange M16 mit einem 19mm Bohrloch nicht entsprechend der hier gültigen Zulassung. Das heißt nicht, dass diese Anwendung „verboten“ ist. In den USA entspricht die Ankerstange mit 5/8 Zoll in Kombination mit dem 3/4 Zoll Bohrloch dem dort zugelassenen System.

Aus technischer Sicht spricht nichts dagegen, hier ein Bohrloch mit 18mm auszuführen. Falls dort eine zulassungskonforme Befestigung gefordert ist, so raten wir dazu, nicht von dem vorgegebenen Bohrdurchmesser abzuweichen. Die Vorgaben zum Bohrdurchmesser für das von Ihnen angegebenen Verankerungssystem finden Sie auf Hilti USA unter dem folgenden Link (Operating-Instruction - Pdf. Seite 5).

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne hier oder unter der E-Mail-Adresse at-technik@hilti.com an uns.

Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unsere besonderen Bedingungen der Hilti Austria GmbH für die technische Beratung Anwendung.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Hilti Ingenieurberatung

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