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Kartause Gaming

Verstärkung durch Zugstangen

Die Herausforderung

Hilti jobsite reference battersea power station London UK

Das gotische Schiff in der Kartause Gaming wurde in der Vergangenheit mit einem neuen Gewölbe versehen. Dies hat im Laufe der Zeit eine zusätzliche erhebliche Belastung auf die Außenwände verursacht. Im Rahmen der Stabilisierung der Kathedrale wurden als eine Verstärkungsmaßnahme vorgespannten Zugstangen der Durchmesser M20 bzw. M30 über die gesamte Breite des Kirchenschiffes eingesetzt. Je Zugstange ist eine dauerhafte Belastung über 180 kN vorgesehen. Die Wände bestehen aus Mischmauerwerk bzw. Steinkonglomeraten. Um diese Kraft in den Untergrund verankern zu können, wurde der Injektionsmörtel HILTI HIT HY270 empfohlen.

Unsere Lösung

Montage der Zugstangen

Die Anforderung des Statikers war, dass die M30 Gewindestangen 1300 mm und die M20 Gewindestangen 900 mm tief in den Untergrund gesetzt werden müssen. Da es sich um eine außergewöhnliche Situation handelte, hat das Engineering Team die Firma Bachler Metalltechnik GmbH direkt vor Ort bei der Montage unterstützt und den Setzvorgang entsprechend angepasst.

Das richtige Bohrverfahren, die zulassungskonforme Bohrlochreinigung und vor allem die korrekte Montage ist für die Verankerung solcher Kräfte entscheidend. Herausforderung war in diesem inhomogenen und sehr porösen Untergrund speziell das Verfüllen des Bohrloches mit dem Injektionsmörtel. Durch die Verwendung von Hilti Stauzapfen HIT-SZ wurde die Entstehung von Luftblasen und dadurch eine komplette Bohrlochverfüllung garantiert. Um der kurzen Verarbeitungszeit gerecht zu werden, wurde das automatische Auspressgerät HDE500-A22 verwendet.

 

Zugversuch - Überprüfung der Montagequalität

Aufgrund des inhomogenen Untergrundes und der großen Einbindetiefe lagen zur Beurteilung der Befestigungspunkte keine Daten vor. An den Zugstangen wurden deshalb Belastungsversuche durchgeführt.

Für den Auszugversuch wurde das Testgerät ENERPAC 300 verwendet. Nach der Anbringung der Lastverteilungsbrücke wurde die M30 Gewindestange mit 270 kN und die M20 mit 110 kN belastet (Sicherheitsfaktor 1,5).

Durch den speziellen Mauerwerk-Injektionsmörtel HIT HY 270 konnte diese Kraft problemlos in den Untergrund übertragen werden. Die Qualität der Montage und die Tragfähigkeit des Untergrundes konnten durch die Belastungsversuche überprüft und bestätigt werden.

Hilti im Einsatz

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