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DER WEG IN EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT

Die Baubranche wandelt sich angesichts des steigendes Umweltbewusstseins

Weltkarte in Blättern auf signierter Holzfläche

Februar 2020  I  3 Minuten  I  Umwelt, Nachhaltigkeit, Unternehmen

 

Nachhaltigkeit hat viele Gesichter: Recycling, schonender Umgang mit Ressourcen, zukunftsweisende, grüne Technologien.  

Auch das Eindämmen bereits entstandener Schäden steht mittlerweile im Fokus des Klimaschutzes. Angesichts vermüllter Meere und der radikal beschnittenen „grünen Lunge“ des Planeten keine leichte Aufgabe. Dass das Thema Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft einen zunehmend höheren Stellenwert einnimmt, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dazu ist es natürlich zunächst notwendig, sich des Themas und seiner Herausforderungen bewusst zu werden – als Privatperson, aber auch als Arbeitgeber und verantwortungsbewusstes Unternehmen in der Baubranche. Auf die entfallen nämlich ganze zehn Prozent der globalen CO2-Emissionen.

Nachhaltigkeit: Gefordert und gefördert

Wenn es um die Umsetzung umweltfreundlicher, nachhaltiger Verhaltensweisen geht, gibt es viele Möglichkeiten: Von der Umstellung auf papierlose Prozesse im Büro über Mehrwegbecher, die in der Kantine oder im Baucontainer den Pappbecher ersetzen, bis zum Einsatz nachhaltiger Geräte und Technologien. Dieser neue Fokus auf Nachhaltigkeit wird zunehmend wichtiger für die Betriebe. Denn für viele Bauprojekte werden Unternehmen bevorzugt, die eine gute Ökobilanz vorweisen können. Stimmt diese nicht, kann das schnell den Zuschlag für das Projekt kosten. Dieses Umdenken löst im besten Fall eine Kettenreaktion aus: Um die eigene Bilanz zu verbessern, legen Unternehmen auch bei der Auswahl ihrer Partner und Zulieferer Wert auf eine effektive Nachhaltigkeitsstrategie.

Nachhaltigkeit im Bereich der CO2 Reduktion

„Heute sehen Mitarbeiter, Kunden und Partner unsere Nachhaltigkeitsbemühungen, zum Beispiel im Bereich der CO2 Reduktion, als einen wichtigen Faktor für ihre Bereitschaft, für uns oder mit uns zu arbeiten“, weiß Mirko Haase, Chief Compliance Officer und Head of Health, Safety and Environment bei Hilti. Dazu sei es unter anderem notwendig, eine verbindliche CO2-Strategie zu etablieren und sich ehrgeizige Ziele zu setzen.

Gebrauchte Pappbecher Coffee-to-go

Auch von offizieller Seite werden immer mehr positive Anreize für nachhaltige Arbeitsweisen geschaffen: Die EU hat mit dem Green Public Procurement einen Leitfaden für ein umweltorientiertes öffentliches Beschaffungswesen geschaffen. Dieser soll aktiv dabei helfen, umweltpolitische Ziele umzusetzen, indem große Unternehmen und Behörden mit nachhaltigen Beschaffungsprozessen mit gutem Beispiel voran gehen. In den Niederlanden vergibt die MVO Nederland, eine Non-Profit Organisation, die mit CSR Europe zusammenarbeitet, Zertifikate, die für Unternehmen die Bevorzugung bei der Vergabe von Projekten bedeuten können.

Und in Deutschland wird die Bauforschung von der „Forschungsinitiative Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert, wenn sie sich mit nachhaltigen Lieferketten, Materialien und Bauweisen beschäftigt.

 

Nachhaltigkeitsbewertung mit BREEAM

BREEAM ist die weltweit führende Methode zur Nachhaltigkeitsbewertung von Masterplanungsprojekten, Infrastrukturen und Gebäuden. Es erkennt und reflektiert den Wert leistungsfähigerer Vermögenswerte über den gesamten Lebenszyklus der bebauten Umwelt, vom Neubau über die Nutzung bis hin zur Renovierung.

 

Photovoltaikanlage in Kaufering

Die Grundpfeiler der Verbesserung unserer CO2-Bilanz

Auch bei Hilti ist man sich der Verantwortung für die Umwelt und für unsere Kunden bewusst. Der Maßnahmenkatalog, der die CO2-Emissionen bei Hilti reduzieren soll, ist umfassend. Er reicht von der Mülltrennung in den Büros bis zum Einsatz von Elektrofahrzeugen – ein effektiver Schritt in einem Unternehmen, dessen große Fahrzeugflotte einen Großteil der entstehenden Emissionen verursacht.

CleanTec-Technologien, die die Kernprodukte umweltfreundlicher machen, sind ebenso Teil des Plans wie die Erzeugung von Strom für den Eigenbedarf, zum Beispiel mit Photovoltaik-Anlagen am Standort Kaufering in Deutschland.

 

Nachhaltiger Transport im neuen Hilti Koffer

neuer Hilti Koffer

Kaum etwas steht mit mehr Symbolkraft für Hilti als der rote Koffer. Es ist also nur konsequent, bei der Umsetzung der CO2-Strategie auch über dieses für das Unternehmen wichtige Markenzeichen nachzudenken.

Das haben wir getan. Seit Ende 2019 werden alle neuen Geräte und Arbeitsmaterialien in einem UN-zugelassenen Werkzeugkoffer verkauft. In diesem können – das ist neu – auch sogenannte Gefahrengüter, also Batterien über 100 Wh, ohne zusätzlich zertifizierte Verpackung transportiert werden.

Bisher mussten wir bei jedem Reparatur- oder Austauschauftrag alle Batterien und Werkzeuge in speziellen, von der UN zugelassenen Kartons einsammeln und versenden. Das wiederum bedeutete, dass wir für Rücksendungen oder Reparaturaufträge dem Kunden einen solchen Spezialkarton erst zuschicken mussten, damit er seine Geräte ordnungsgemäß einsenden konnte. Und dann mussten wir ihm seine reparierten oder neuen Produkte in einem zweiten zugelassenen Karton zurückzusenden. Die Nachhaltigkeit blieb dabei offensichtlich auf der Strecke – im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man bedenkt, was sich in diesem Prozess allein an Transportkilometern ansammelte.

Mit den neuen Koffern sparen wir schon 2020 in nur einem Jahr 16 Tonnen Karton für die Spezialboxen ein und vermeiden bis zu 62 Tonnen CO2 für den Versand der Kartons. Wenn bis spätestens 2024 alle Produkte auf den neuen Koffer umgestellt sind, werden wir sogar 73 Tonnen Karton und 156 Tonnen CO2 für unnütze Wegstrecken einsparen.

Das 5 Stufen-Modell der Nachhaltigkeit

Vermeidung  I  Vorbereitung zur Wiederverwendung  I  Recycling  I  Verwertung  I  Beseitigung

Das klassische Modell der Müllvermeidung in der EU geht systematisch durch alle Lebenschritte eines Produkts. Hilti arbeitet ebenfalls nach diesem Prinzip: Zunächst wird für die Herstellung möglichst wenig Material benutzt, dann werden vor der Entsorgung Teile der entsorgten Geräte für die Wiederverwendung vorbereitet. Der Rest wird recyclet, verwertet oder fachmännisch entsorgt.

 

Kollege und Kollegin analysieren am Computer

Green Building-Prinzipien

Darüber hinaus prüfen und analysieren wir jedes unserer Produkte auf seine Umweltwirkungen – von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und Verpackung bis zum Einsatz auf der Baustelle. Die resultierenden Ökobilanzen helfen Hilti und den Hilti-Kunden, ihren CO2-Fußabdruck nicht nur zu kennen, sondern auch aktiv zu reduzieren. So ist es zum Beispiel den Ingenieuren bei Hilti gelungen, bei Brandschutzsystemen und chemischen Ankern die Menge der freigesetzten organischen Kohlenstoffverbindungen erheblich zu verringern. 

 

Grüne Gebäude und Logistik

Luftaufnahme Werk Kaufering

Hilti Deutschland Zentrale in Kaufering

Die gesamte Heizenergie liefert ein kommunales Biomassekraftwerk in der Nachbarschaft. Auf dem Dach des Betriebsrestaurants sorgen 60 Sonnenkollektoren für eigenen Strom.

Luftaufnahme Hilti Werk Thüringen in Österreich

Hilti Werk Thüringen in Österreich

Rund 80 % des gesamten elektrischen Stroms für Produktion, Logistik und Verwaltung stammt aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasserkraft, Windkraft und Biomasse-Anlagen.

Hilti Logistikzentrum in Nendeln

Hilti Logistikzentrum in Nendeln und Hilti Büros in Liechtenstein

Gekühlt und geheizt wird mit Erdwärme. Zusätzlich werden 70 % der Abwärme der Lüftungssysteme zurückgewonnen und erneut genutzt. Und auch hier erzeugt eine kleine Photovoltaik-Anlage einen Teil des Strombedarfs.

Elektroauto an der Zapfsaeule

Elektromobilität als Zukunftsmodell

Bis 2030 werden nach und nach Elektrofahrzeuge auch im Vertrieb für die Hilti Fahrzeugflotte eingeführt. Ein interessanter Pilot dazu findet in Schweden statt: Dort wurden bereits die Fahrzeuge der Geschäftsleitung durch Hybrid- und Elektroautos ersetzt. An mehreren Standorten weltweit bietet Hilti inzwischen auch Ladestationen für die privaten Fahrzeuge der Hilti-Mitarbeiter an.

 

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