20 Jahre Flottenmanagement bei Dorfinstallateur

Top ausgestattet, verlässlicher Service

März 2021  I  5 Minuten  I  Kundenkompetenz, Flottenmanagement

Seit 20 Jahren existiert das Hilti Flottenmanagement in Österreich, und sie waren von Anfang an dabei: Hier erzählen Gerd Loacker, ehemaliger Geschäftsführer in Pension, und Marco Zwischenbrugger, Geschäftsführer von Dorfinstallateur in Österreich von ihren Erfahrungen mit dem Hilti Flottenmanagement, und wieso sie es auch heute jederzeit wieder einführen würden.

Gern gmacht. Guat gmacht.

Seit bald 50 Jahren kümmert sich die Vorarlberger Firma Dorfinstallateur um das perfekte Lösungspaket für ihre Kunden – in den Bereichen Heizung, Sanitär, Klima, Lüftung, Isolierung und Regelungstechnik.

Die 1973 gegründete Firma hat von Anfang an auf Lehrlingsausbildung und Mitarbeiterförderung Wert gelegt. So hat zum Beispiel der gerade in Pension ausgeschiedene ehemalige Geschäftsführer Gerd Loacker seine Karriere bei Dorfinstallateur tatsächlich 1974 als erster Lehrling des Unternehmens begonnen. 

Das Konzept hat sich als sehr erfolgreich erwiesen: Heute zählt die Firma mit dem Slogan: „Gern gmacht. Guat gmacht.“ 230 Mitarbeitende an 7 Standorten in Vorarlberg und in der Ostschweiz.

Interview mit Gerd Loacker und Marco Zwischenbrugger

Im Interview mit Gerd Loacker, Geschäftsführer im Ruhestand und Marco Zwischenbrugger, Geschäftsleitung, erfahren Sie, wie der Vorarlberger Full-Service-Installateur seit 2 Jahrzehnten das Hilti Flottenmanagement nutzt.

 

Herr Loacker, Herr Zwischenbrugger, Ihr Unternehmen setzt ja auf ein ganz besonderes Geschäftsmodell. Können Sie das kurz erklären?

Marco Zwischenbrugger: „Als Unternehmen zeichnen wir uns aus, weil wir etwas Neues probiert haben, und das sehr erfolgreich. Unsere Organisationsform nennen wir das Dorf-Modell: Dabei machen wir die Mitarbeitenden zu Mit-Unternehmern. So können sie selbstständig mit eigenen, sogenannten Profiteams als kleines Unternehmen im Unternehmen agieren – die Eigenverantwortung und Motivation wird dadurch gezielt gefördert. Die Teams von 5 bis 25 Mitarbeitenden unterscheiden sich dann jeweils im Einzugsgebiet und auch in der Tätigkeit: An 7 Standorten vertreten sie die Spezialgebiete Hausbau, Wohnbau, Sanierung, Industrie, Hotellerie, Gewerbe und Service.“

Gerd Loacker: „Außerdem können Mitarbeiter auch Gesellschafter werden: Wir sind kein Familienbetrieb und kein Konzern. So liegt die Firma immer in den Händen der Mitarbeiter.“

Gerd Loacker

Gerd Loacker

Vom Lehrling zum Geschäftsführer in den Ruhestand: Vor über 45 Jahren begann Gerd Loackers berufliche Laufbahn mit der Ausbildung zum Installateur. Mit viel Erfahrung und Engagement baute er später als einer der ersten drei Gesellschafter und Teamleiter den Dorfinstallateur mit auf. Seit 2012 teilte er sich die Geschäftsführung mit Samuel Feuerstein. Im vergangenen Jahr 2020 hat Gerd Loacker seinen Ruhestand angetreten und gab seine Aufgaben als Geschäftsführer an Marco Zwischenbrugger weiter.

Marco Zwischenbrugger

Marco Zwischenbrugger

Marco Zwischenbrugger ist bereits seit 15 Jahren beim Dorfinstallateur tätig und trat 2018 in die Geschäftsleitung ein. Zuvor hat er neben seiner Projektleitertätigkeit auch den Aufbau und die Weiterentwicklung einzelner Standorte begleitet. Gemeinsam mit Samuel Feuerstein treibt er das Unternehmen ganz nach dem Motto „Gern gmacht. Guat gmacht.“ voran.

2023 wird Dorfinstallateur 50 Jahre alt und ist damit schon eine echte Institution in Österreich. Wann haben Sie sich entschieden, mit Hilti zu arbeiten?

Loacker: „Wir arbeiten seit der Gründung 1973 mit Hilti. Das hat schon der damalige Chef, als der aus der Schweiz kam, eingeführt. Hilti war damals schon grundlegend bekannt als innovativ. Das war selbstverständlich auch eine Image-Sache: Handwerker waren damals schon stolz darauf, mit einem Hilti-Koffer zur Baustelle zu kommen – das hat ein positives Image ausgestrahlt und wir haben mit den „roten Koffern“ für Gesprächsstoff im ganzen Land gesorgt. Auch heute sind die Mitarbeiter stolz, mit dieser Top-Ausrüstung arbeiten zu dürfen.“

Dorfinstallateur war ja einer der ersten, wenn nicht der erste Kunde in Österreich, der das Flottenmanagement eingeführt hat. Wie kam es dazu?

Loacker: „Als ich das Flottenmanagementsystem als Geschäftsführer im Jahr 2000 eingeführt habe, hatte ich dafür mehrere Gründe. Zum einen war mir von Anfang an klar, was vonseiten des Materials und Werkzeugs notwendig war, um eine hervorragende Arbeit zu leisten. Dazu gehörte zum einen die Sicherheit, immer mit dem besten und neuesten Werkzeug arbeiten zu können. Das war mit dem Flottenmanagement möglich. Zum anderen war die Lage von unserer Seite aus so, dass die Teams in unserem speziellen Unternehmensmodell natürlich alle separat abgerechnet werden wollen. Jedes Team hat im Dorf-Modell sowohl eine eigene Ergebnisverantwortung als auch eine Erfolgsbeteiligung. Gerade weil die Teams aufgrund ihrer Spezialgebiete preislich sehr unterschiedliche Geräte nutzen, gab es vorher immer wieder Probleme, die Kosten direkt zuzuordnen.

Unser Ziel war es also, eine Kostensituation zu schaffen, die ganz klar abbildet, welches Team welche Geräte hat und wie viel Werkzeug. Da kam uns der Hilti Mitarbeiter, der das Thema Flottenmanagement bei uns vorgestellt hat, natürlich sehr gelegen: Mit dem Flottenmanagement war es dann ganz einfach, dass jedes Team nur seine Geräte abrechnen konnte. Das kann man mit dem System nämlich ganz genau zuteilen – pro Team, pro Fahrzeug oder pro Montagetrupp.“

Zwischenbrugger: „Heute ist jedes unserer Fahrzeuge komplett für ein Profiteam ausgestattet. So sparen wir Fahrtzeiten, wir haben immer alles dabei, vom Radio von Hilti über das Licht bis zum Werkzeug und den Maschinen. Die Teams, die Montagetrupps und die Geräte identifizieren wir nach einem Nummernsystem. Und wenn einmal zwei Montagetrupps auf derselben Baustelle waren, dann können wir abends perfekt zuordnen, wem was gehört und jeder nimmt nur seine eigenen Geräte wieder mit nach Hause.“

Loacker: „Außerdem war das Flottenmanagement in gewisser Hinsicht auch wieder für das Image wichtig: So wie ich vorher schon gesagt habe, der Handwerker kommt einfach mit einem gewissen Stolz auf die Baustelle mit einem roten Koffer – dann ist das mit einer ganzen Fahrzeug-Ausstattung natürlich gleich noch besser. Das war für mich, für uns, schon ein wichtiger Aspekt.“

Seit 20 Jahren Flottenmanagement!

Wie läuft bei einem Unternehmen dieser Größe, mit so vielen unterschiedlichen Teams, die Lagerhaltung ab?

Zwischenbrugger: „Wir haben ein großes Lager in Götzis am Hauptstandort. Jedes Team hat an seinem Standort auch ein kleines Lager, aber Stammlager ist in Götzis. Da befinden sich dann die großen Maschinen und auch große Hilti-Geräte wie beispielsweise Setzgeräte für Stahl. Die haben die Teams natürlich nicht im Fahrzeug, sie werden weniger oft gebraucht.“

Loacker: „Früher hatten wir einen Lageristen im Lager, der war handwerklich sehr geschickt und konnte auch Reparaturen durchführen. Aber als wir um die Jahrtausendwende stark gewachsen sind, und unser Lager dann wirklich zentralisiert haben, hat das dann nicht mehr geklappt. Die Frage war dann stellen wir speziell für Reparaturen noch jemanden ein? Auch da hat das Flottenmanagement geholfen: Die Lagerhaltung wurde sehr viel einfacher, und wir haben keine zusätzliche Stelle für Reparaturen schaffen müssen. Im Flottenmanagement haben wir bei einem Defekt nämlich innerhalb von 24 Stunden eine Ersatzmaschine.“

Mitarbeiterin hält Trenngerät mit Staubabsaughaube
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Mitarbeiterin hält Bohrhammer TE 70
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Mitarbeiter verschraubt Bolzenanker mit Akkuschrauber
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2 Mitarbeiter trennen Edelstahlrohr
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Sie nutzen das Flottenmanagement seit 20 Jahren – was ist Ihre Erfahrung mit dem System?

Zwischenbrugger: „Der größte Vorteil ist in meinen Augen, dass die Mannschaft immer mit funktionierenden, ordentlichen Geräten ausgestattet ist. Wir sind immer up-to-date, haben immer die neuesten Maschinen, haben einen vollumfänglichen Service und brauchen uns um Reparaturen nicht kümmern. Das motiviert auch die Mitarbeiter. Ordentliches Werkzeug zu haben ist uns als Unternehmen sehr wichtig. Und da die Ausstattung gut und umfassend ist, sparen wir uns Fahrtzeiten, weil die Trupps grundsätzlich immer alles dabeihaben.“

Loacker: „Auch, wenn einmal etwas nicht reibungslos klappt, wenn ein Werkzeug nicht funktioniert oder so etwas, dann kümmert Hilti sich sofort. Da gibt es dann keine Diskussionen. Hilti will das selber nicht, weil die Reparaturpflicht ja bei Hilti liegt. Das wird dann einfach rasch ausgewechselt.“

Zwischenbrugger: „Da fällt mir noch etwas ein: Für uns ist es auch sehr praktisch, dass, wenn ein Projekt startet, ein Großprojekt vielleicht oder auch ein zusätzliches Projekt bei guter Auftragslage, dann können wir dank dem Flottenmanagement auch sehr unkompliziert und rasch die Flotte erweitern – ohne Preisdiskussion. Die Preise in der Flotte sind verlässlich und verständlich. Das haben wir auch schon ganz anders erlebt.“

Loacker: „Ja, grundsätzlich ist die Handschlagqualität wichtig für eine verlässliche Partnerschaft, und die ist bei Hilti wirklich gut. Im Fazit: Ich würde jederzeit wieder einsteigen und denselben Schritt machen.“

 

Herr Loacker, Herr Zwischenbrugger, vielen herzlichen Dank für das Gespräch.

 

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Sind auch Sie Flottenkunde? Was sind Ihre Erfahrungen mit dem System?

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